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Sonntag, 8. Mai 2016

Alles liebe zum Muttertag!

Hallo Mama,

ich weiß, das du dir immer eine Tochter gewünscht hast und dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Vor fast dreißig Jahren hast du mich unter Schmerzen, Angst, Vorfreude und Liebe auf die Welt gebracht.

Du hast auf vieles verzichten müssen, doch das hast du gerne getan, weil du mich liebst. Du hattest oft Angst um mich, wenn ich mal mal krank war oder mir weh getan habe. Doch du warst immer für mich da und hast meine Schmerzen einfach weg geküsst. Du hast oft geweint und warst verzweifelt. Doch du hattest trotz allem, immer ein lächeln im Gesicht, damit ich mir keine sorgen machen musste.

Ich bin dir als kleines Mädchen immer und überall hin gefolgt. Egal wo du warst, dort war ich auch. Ab dem Moment, gabst du mir einen liebevollen Kosenamen Motte. Diesen benutzt du sogar bis heute noch, das zeigt mir, wie sehr du mich liebst und vermisst.

Ich hatte sehr lange ein liebstes Schnuffeltuch. Es war mein aller erster Kissenbezug und ein wichtiger Begleiter in den ersten Jahren. Kleine süße Bärchen waren darauf.  Du durftest ihn nie waschen. Egal wie dreckig oder muffig er war. Und wenn du es doch mal heimlich getan hast, habe ich es sofort gemerkt und war sehr traurig darüber. Denn es roch dann nicht mehr nach dir, meiner Mama. Mein Mittelpunkt. Mein Anker. Meine Sicherheit. Doch die Tränen waren schnell vorüber und alles war wie vorher.

Du hast oft an meinem Bett gesessen und meine Hand gehalten, wenn sich die kleinen bösen Monster unter meinem Bett versteckt haben. Du hast sie alle verjagt und dein leben dabei riskiert ;)

Ich kann mich auch noch sehr gut an unsere langen Abende mit dem Nintendo erinnern. Was haben wir uns immer geärgert, wenn wir bei Super Mario ins Loch gefallen sind. Immer und immer wieder an der gleichen Stelle. Man was haben wir gelacht.

Und meine liebe Mama, heute muss ich dir leider etwas beichten. Es ist zwar schon lange her, aber heute fasse ich mir ein Herz. Ich habe einmal deine Unterschrift gefälscht, weil ich in einer Matheklausur eine fünf hatte. Ups! Ich wollte nicht, das du enttäuscht bist von mir. Sorry. Es kommt auch ganz bestimmt nie wieder vor :-) 

Doch es gab auch traurige Momente zwischen uns. Das war die Zeit meiner Pubertät. Ich war stur und uneinsichtig. Ich wollte ständig mit dem Kopf durch die Wand. Wollte mein eigenes Ding durchziehen. Mit siebzehn war ich der festen Überzeugung, das ich auch ganz gut ohne meine Mutter auskomme. Doch da habe ich mich sehr getäuscht.

Jetzt, wo ich selber Mutter bin weiß ich, wie wichtig sie ist. Ich weiß jetzt, wie du dich gefühlt hast. Wie viel Angst man haben kann. Welche Superkräfte man entwickelt. Wie viel man wirklich aufgibt. Aber vor allem weiß ich jetzt, wie bedingungslos die Liebe einer Mutter ist.

Ich möchte mich für alles, was du für mich getan hast, bei dir bedanken! Danke, das du mir das Leben geschenkt hast. Danke, das du so viel Geduld hattest. Danke, für deinen Verzicht. Danke, für deine Unterstützung. Danke, für deine lieben Worte. Danke, das du mir verzeihst. Danke, das du meine Mama bist. Danke, das du eine tolle Oma bist.

Ohne dich, wäre ich nicht ich. 

Du hast mir gezeigt, was wirklich wichtig ist im leben. Das viel Geld, ein großes Haus, Marken Kleidung und viele andere Dinge überhaupt nicht wichtig sind. Sondern Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe das wichtigste sind.

Auch wenn es manchmal nicht einfach war für dich und du oft gezweifelt hast, ob deine Erziehung fruchten wird. Heute kann ich dir sagen, deine mühen haben sich gelohnt!

Eines habe ich aber auch noch gelernt, das eine Mutter nicht perfekt ist. Das sie auch Fehler macht, nicht alles wissen kann, auch nur ein Mensch ist, auch mal Zeit für sich braucht. 

Ich bin so unendlich stolz auf dich, das du die Kraft hattest, drei Kinder groß zu ziehen. Du hast das alles großartig gemeistert und kannst stolz auf dich sein. Du hast die Höhen und tiefen des Lebens mit Bravur gemeistert. Du bist stärker als je zuvor! 

Ich hoffe, das ich dir irgendwann nur annähernd all das wieder geben kann, was du für uns getan hast. Ich kann es nur immer wieder sagen, DU BIST EINE TOLLE MAMA! Ich liebe dich!







Deine Motte 

Samstag, 12. März 2016

Der Wunsch nach einem zweiten Kind

Für mich stand eigentlich schon sehr früh fest, das ich mal Kinder haben wollte. Zwei sollten es sein, am liebsten drei. Ob dieser Traum in Erfüllung gehen würde, wusste ich bis vor zwei Jahren noch gar nicht. Auch ob ich den passenden Partner dafür finden würde, stand damals noch in den Sternen. Nun habe ich seid fünfeinhalb Jahren einen tollen Mann an meiner Seite und wir haben bisher alle Höhen und tiefen gemeistert. Er ist immer noch bei mir und das trotz meiner " anstrengenden" Persönlichkeit. Niemals hätte ich dies für möglich gehalten. Nach drei Jahren Beziehung, wurde ich das erste mal schwanger. Geplant war dies nicht, aber wir haben es mit der Verhütung auch nicht wirklich ernst genommen damals. Nun ist unser kleines Wunder schon zwei Jahre alt und er schenkt uns jeden Tag so viel liebe, das wir es manchmal immer noch nicht fassen können. Die Zeit ist so schnell vergangen bisher, bald wird er schon in den Kindergarten gehen und neue Dinge dazu lernen und Kennenlernen. Wir drei sind mehr als glücklich zusammen, aber dennoch habe ich in letzter Zeit öfters mal das Gefühl, das wir noch nicht ganz komplett sind als Familie. Es fühlt sich an, als wenn jemand fehlt. Ein wirklich komisches, aber auch schönes Gefühl. 


Dann denke ich darüber nach, wie es wohl sein würde, wenn ich wieder schwanger wäre. Würde diesmal alles anders laufen bei der zweiten Schwangerschaft? Denn ehrlich gesagt, habe ich davor am meisten bammel. Bei meinem Sohn war es alles andere als unkompliziert. Ich habe wirklich fast alles mitgenommen, was es so zu bieten gab. Ich war oft am ende meiner Kräfte und hab oft geweint. Die Schmerzen die ich hatte, bedingt durch durch einen Nierenstau, waren die Hölle. Alles in allem, konnte ich meine erste Schwangerschaft nicht wirklich genießen. Viele Dinge hätte mir aber auch bestimmt erspart bleiben können, wenn die Ärzte schneller gehandelt hätten. Wie würde ich im Alltag zurecht kommen, schwanger mit einem Kleinkind?! Wer kümmert sich bei einem Notfall um meinen Sohn? 


Eine weitere Frage die sich mir stellt ist, müssen wir dann tatsächlich umziehen? Momentan haben wir eine 95 Quadratmeter Wohnung mit Balkon. Also eigentlich genug Platz für vier Personen. Bisher haben wir aber nur ein Kinderzimmer und ich frage mich, ob es verwerflich ist, wenn sich zwei Kinder ein Zimmer teilen würden. Wenn wir einen zweiten Jungen bekommen würden, wäre es bestimmt nicht so schlimm, als wenn es diesmal ein Mädchen werden würde. Zur Not könnten wir aber auch etwas um räumen und somit hätten wir ein zweites Zimmer. 


Und dann wäre da noch das Thema Geld. Ich weiß, das dies nicht alles ist, aber man braucht es leider zum leben. Momentan kommen wir gut zurecht, mit dem was wir zur Verfügung haben, aber große Sprünge sind natürlich nicht drin. Ein weiteres Kind, wären auch weitere Kosten. Wobei wir nicht wirklich besonders viel kaufen müssten, da wir vieles noch vom Sohnemann haben. Aber vier Köpfe kosten nun mal mehr als drei und bisher siegt die Vernunft, anstatt unser Herz. Und was wird aus meinem Job? Versteht mich nicht falsch, ich bin wirklich mit Leib und Seele Mama. Doch ich liebe auch meinen Job und möchte nicht ganz darauf verzichten. Wie organisiere ich das ganze mit zwei Kindern? Wer betreut sie, wenn sie mal krank sind? Aber auch dafür wird es bestimmt eine Lösung geben, wenn der Moment gekommen ist. 


Vielleicht mache ich mir auch einfach nur viel zu viele Gedanken darüber. Immerhin haben wir es beim ersten mal auch geschafft. Und auch bei meinem Sohn war es damals " nicht der richtige Zeitpunkt". Mein Mann steckte noch mitten in seiner Ausbildung und der Geburtstermin viel fast zeitgleich auf seine Abschlussprüfung. Aber auch das haben wir damals gemeistert. Warum sollte es dann nicht auch mit einem zweiten Kind funktionieren?! Ich wünsche mir im Moment nichts mehr als ein zweites Kind. Ein weiteres mal, dieses Wunder erleben. Ein weiteres mal, die Tritte in meinem Bauch spüren. Ein weiteres mal, stolz meinen Bauch zeigen. Ein weiteres mal, das Wunder der Geburt erleben. Und das erste mal, das mein Sohn großer Bruder wird. Das wünsche ich mir. Mein Mann ist davon nicht ganz abgeneigt, doch im Moment, möchte er kein weiteres Kind. Es ist zu früh für ihn und ich respektiere das. Ich möchte ja das wir beide uns wohl fühlen und glücklich über unsere Entscheidung sind. Bis dahin, genießen wir weiter die Zeit zu dritt.



Wie sind denn eure Erfahrungen zu dem Thema?







Samstag, 7. November 2015

Der Tag an dem ich dich das erste mal sah .... Und drei Herzinfarkte hintereinander durchlebte


Alles begann an diesem einen Abend  , es war ein Samstag . Ich saß alleine in meiner Ein Zimmer Wohnung und drehte die Musik auf volle Lautstärke. Ich tanzte zu den Klängen die aus meinem Laptop kamen und hatte große Lust Feier zu gehen . Das blöde daran war nur , es hatte niemand Zeit . Ich über legte also , ob ich nun alleine fahren sollte oder nicht . Eine damalige Freundin von mir , arbeitete in meiner Stamm Diskothek und schrieb mir an diesem Abend  per SMS , ob ich nicht Lust hätte vorbei zu kommen . Sie redete solange auf mich ein , bis ich mich dann doch kurzerhand dazu entschloss , dort hin zu fahren . Ich brezelte mich auf und rief mir ein Taxi . Als ich dort angekommen war , fand ich auch ganz schnell meine Freundin an der Bar . Wir unterhielten uns kurz und ich bestellte mir einen Cocktail . Die Disco war mehr als voll an diesem Abend und ich schaute mich nach ein paar Bekannten Gesichtern um . Kurze Zeit später entdeckte ich dann eine weitere Freundin und ich begrüsste sie . Während wir uns unterhielten , unterbrach sie mich . Sie sagte " Ich geh mal eben den Jungs dahin Hallo sagen " . Ich nickte und drehte mich in die Richtung in die sie gegangen war . Natürlich war ich neugierig welchen super Jungs sie unbedingt Hallo sagen musste . In dem Moment lief dieses Lied , als ich ihn das erste mal sah .

 


Und da stand ER ! In einer Horde anderer gut aussehender Jungs , doch ich hatte nur Augen für ihn . Trotz dessen das es sehr dunkel war , sah ich nur sein bezauberndes lächeln . Es zog mich so in seinen Bann , das ich gar nicht mehr weg schauen konnte . Meine Freundin war irgendwann fertig mit ihrer Begrüßungsrunde und kam wieder zu mir zurück . Ich riss sie sofort zu mir heran und Löcherte sie erstmal mit einer menge Fragen ." Woher kennst du ihn ? Wie heißt er ? Und das wichtigste , ist er noch Single ? " . Sie Antwortete "Ach das ist Christian , ich kenne ich schon eine weile . Und JA er ist Single . Soll ich euch bekannt machen ? " Innerlich fing ich an zu zittern , mein Herz schlug mir bis zum Hals und ich verlor  jegliche Kontrolle . Ich verhielt mich auf einmal wie ein 15 Jähriger Teenager , wurde Knall rot  und sagte "Um Gottes Willen ! Bloß nicht vorstellen ! Wie sieht das denn jetzt aus ? " 
Mein kleiner süßer Kopf fing an zu rattern , während ich ihn den ganzen Abend lang beobachtet hatte . Eigentlich wollte ich schon längst zu hause sein , doch ich wollte mich lieber noch was an seinem Anblick ergötzen und Träumen . Er sah einfach so verdammt gut aus ! Irgendwann riss mich meine Freundin aus meinen Gedanken und zog mich auf die Tanzfläche . Mittlerweile waren wir schon leicht angetrunken und verloren ein wenig unsere Hemmungen . Wir tanzten uns gegenseitig an , so richtig sexy und irgendwann merkte ich , das wir beobachtet werden . Da stand  ER , in einer kleinen Dunklen Ecke und beobachtete uns . Der Alkohol hat seine volle Wirkung entfaltet und von Schüchternheit war keine Spur mehr zu sehen . Wir tanzten also lustig weiter , bis mir irgendwann auffiel , das ER weg war . Oooohhh , wie schade . Ihm hatte unsere kleine Tanzeinlage wohl nicht gefallen . So ein Mist . Ich musste mal dringend zur Toilette und auf dem Weg dorthin , sah ich ihn wieder. Da stand er nun , mit seinen super Jungs . Umzingelt von Hübschen Blondinen , die Beine hatten wie ein Klapperstorch . Die Röcke der Mädels waren so kurz , das man meinen konnte , es wäre ein Gürtel gewesen.  Das hätte ich mir ja denken können , das so ein gut aussehender Typ , nur auf so was steht . Wie konnte ich auch nur im geringsten daran denken , überhaupt nur einen Hauch einer Chance zu haben ? Etwas Gennervt und enttäuscht ging ich wieder zurück zu meiner Freundin. Wir tranken noch ein paar kurze und dann ging es so langsam nach Hause . 
 Noch leicht Alkoholisiert legte ich mich ins Bett und dachte nach . Dieser Mann ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf . Während ich an ihn dachte und vor meinem inneren Auge , noch sein bezauberndes Lächeln sah , schlief ich ein . Ein paar tage später , meldete sich meine Freundin um mir zu sagen , das ER nach mir gefragt hat . Meine Augen wurden groß , mein Mund stand weit offen und mein ganzer Körper zitterte . Meinte er wirklich mich ? Sie muss sich geirrt haben . Er meinte bestimmt eine andere . Eine aus der Klapperstorch Fraktion . Aber doch nicht mich ! Oder doch ? Ich war wirklich verwirrt . 
 Ein paar Stunden später , war ich auf  " Mein VZ " unterwegs . Für die , die es nicht mehr kennen , das war das frühere Facebook . Ich schaute was so bei meinen Freunden los war und plötzlich macht es Pling ! Eine neue Freundschaftsanfrage ! Ich machte das Fenster zu der Anfrage auf und mein Herz blieb stehen. " Christian hat dir eine Freundschaftsanfrage gesendet " . Bääämmm. Ich erkannte ihn sofort an seinem Profilbild . Ich sprang von meiner Couch , so als wenn er mich sehen könnte und lief erstmal ins Bad . Was natürlich totaler Blödsinn war . Da kam der 15 Jährige Teenager wieder aus mir heraus . Er meinte wirklich mich ! Und wie ich feststellen musste , war er wohl doch nicht einer von der Sorte Mann , der auf Barbie Puppen steht . Ups . Man sollte wohl doch nicht gleich alle über einen Kamm schären. Ich musste mir einen Plan machen , wie ich das ganze jetzt angehen sollte . Ich Rauchte mir erstmal gemütlich eine Zigarette und dachte nach . Soll ich seine Anfrage sofort annehmen oder nicht ? Ich wollte ja nicht , das er denkt , ich sei leicht zu haben . Ach , was soll es ! Ich war viel zu Neugierig um noch Stunden oder Tage zu warten . Ich nahm seine Anfrage an und stöberte als erstes seine Fotos durch . Hach , so viele schöne Bilder , von einem so Hübschen Mann . Über mir schwebte eine kleine Rosa Wolke . Während ich so vor mich hin Träumte , machte es schon wieder Pling! " Christian hat dir eine Nachricht geschickt " . In diesem Moment durchlebte ich bestimmt drei Herzinfarkte hintereinander . Mein Kopf schrie nur " Verdammte Scheiße was soll ich jetzt nur Antworten ??? "  Ich versuchte irgendwie cool und lässig rüber zu kommen . Hat aber glaube ich nicht wirklich Funktioniert . Egal , die Hauptsache war doch , er mag mich ! Und das tat er . Er gab mir seine Handynummer , für den Fall , das ich noch weiter Lust hätte mit ihm zu Schreiben . " Natürlich hatte ich Interesse daran ! " Ich bedankte mich und schrieb ihm auch sofort eine SMS . Wie war das noch gleich , " Er soll bloß nicht denken , das ich leicht zu haben bin " . Oh mann , aber ich konnte nichts dagegen tun . Er war einfach Zauberhaft . 
Nachdem wir dann mehrere Tage miteinander geschrieben hatten , Fragte er mich nach einem Date . Innerlich kippte ich in Ohnmacht . Wir würden uns schon bald wiedersehen und ich war noch nie so Aufgeregt und Glücklich zu gleich .....

Fortsetzung Folgt :)