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Donnerstag, 31. Dezember 2015

Ein ganz besonderes Weihnachtsfest ( 2015 )

Endlich habe ich etwas Zeit, um euch mal von unserem Weihnachtsfest zu erzählen. Dieses Jahr war es etwas ganz besonderes für mich. Alles begann ganz normal, dachte ich zumindest. Wir starteten den Tag mit einem leckerem Frühstück und genossen die Zeit zu dritt. Da wir dieses Jahr leider nicht mit meiner Familie verbracht haben, durfte Jonas die Geschenke von Oma 1 und seinem Onkel, schon nach dem Frühstück öffnen. Er war ganz hin und weg von seinen neuen Spielsachen, das wir erstmal abgeschrieben waren. Währenddessen legte ich unsere Festtagskleidung zurecht und packte die letzten Geschenke ein. Der Papa lief wie Falschgeld durch die Wohnung und man hätte meinen können, er hätte etwas zu viel Kaffee getrunken. Ich ging davon aus, das er sich einfach freute, das wir dieses Jahr mit seiner Familie feierten. Warum er allerdings so aufgedreht war, würde ich schon ein paar Stunden später erfahren. Nach dem Jonas seinen Mittagsschlaf gehalten hatte, machten wir uns ausgeh fertig und fuhren zu meinen Schwiegereltern in " Spe" . Dort angekommen,begrüßten uns der Opa und die Oma mit einem dicken Lächeln. Die letzten Vorbereitungen für das Fest liefen auf hochtouren und irgendwie waren alle so "aufgedreht". Jonas schaute mit dem Opa ein Buch und meine Freund sagte dann " Schatz, lass uns mal eben zum Zigaretten Automaten fahren". Alles klar, ein paar Minuten für uns, bevor der ganze Wahnsinn los ging. Wir fuhren an dem ersten Automaten vorbei, an dem zweiten und auch an dem dritten. Irgendwas was faul an der Sache. Mein Freund wurde immer ruhiger und ich dafür um so nervöser. Ich fragte ihn mehrfach, wo wir denn jetzt hin fahren würden, doch ich bekam keine vernünftige Antwort. Mittlerweile waren wir schon über die Holländische Grenze gefahren und bogen in das dortige Naturschutzgebiet ein.





Ich kannte diese Gegend. Wir haben vor circa vier Jahren, im Sommer, dort ein Romantisches Picknick gemacht. Es ist ein Wundervoller Ort. Nichts als die Natur, die Stille und die Geräuschkulisse aus dem Wald. Wir Spazierten also durch den Wald und ich fragte erneut, was wir da an Heiligabend machten. Seine Antwort war " Lass uns einfach mal ne halbe Stunde für uns haben, bevor der Stress los geht". Ich glaubte ihm kein Wort und wollte mehrfach umdrehen, denn ich hasse solche ungeplanten "Überraschungen". Er überredete mich, weiter zu gehen und einfach mal die Ruhe zu genießen. Irgendwann glaubte ich ihm und hörte auf zu nerven. Wir kamen an dem Platz an, wo wir unser damaliges Picknick hatten.


Er führte mich diesen Pavillon hoch und ich sah eine menge Rosenblätter auf dem Boden liegen. In dem Moment war mir klar, was hier gleich passieren würde, doch ich verwarf den Gedanken gleich wieder. Ich dachte nicht wirklich daran, das er mich endlich Fragen würde. Er kam die Treppe herauf mit einem riesigen Strauß Blumen in der Hand. Ich musste wirklich erstmal überlegen, ob er den schon die ganze Zeit über mit hatte oder nicht. Dann stellte er sich vor mich, hielt meine Hand und brachte kein Wort heraus. Ich sah, das seine Augen sich mit Tränen füllten und er um Fassung rang. Es kamen nicht viele Worte aus seinem Mund und ich Küsste ihn. Er kniete sich vor mich hin, holte eine kleine Schachtel aus seiner Jackentasche und fragte mich "WILLST DU MEINE FRAU WERDEN?". In dem Moment schossen mir die Tränen in die Augen und ich konnte erstmal nichts dazu sagen. Ich drehte mich erstmal um, um mich davon zu überzeugen, das dies kein Scherz war. Er wartete Geduldig auf eine Antwort von mir, doch ich konnte nur noch weinen. Er fragte mich ein zweites mal "WILLST DU MEINE FRAU WERDEN?". Ich nahm sein Gesicht in beide Hände, küsste ihn und sagte mit zitternder Stimme "JA!". Ich kann es immer noch nicht ganz fassen, das wird bald Heiraten werden. Dies ist das aller schönste Geschenk für mich gewesen und ich bin mehr als Glücklich! 


          


Kommentare:

  1. So schön!!!!! Ich wünsche euch alles alles Gute. Liebe Grüße Sandra von onlinetagebuchvonsandra.blogspot.com

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  2. Da ich jetzt im Urlaub auch einen bekommen habe - und davon noch nichts im Blog erzähle - habe ich deinen Bericht dazu gern nochmal durchgelesen. Hatte es zwar schon einmal Anfang des Jahres gelesen, aber wenn man so einen persönlichen Bezug hat, berührt das gleich noch viel mehr.
    Bin schon gespannt auf euere Hochzeit!
    Liebe Grüße,
    Yvonne von Limalisoy

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